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Schräglagentraining, oder wie ich den Angststreifen vernichte

27. April 2013 · 4 Kommentare

Ich fahre seit über 10 Jahren Motorrad und habe schon verschiedene Modelle besessen. Im Moment ist es eine grüne Ninja, mit ihr habe ich mir einen Traum erfüllt. Soweit es die Zeit zulässt, fahre ich mit Stefan und KP ein paar kleine Tagestouren. Meist sind es nur Nachmittagstouren, aber der Spaß ist immer mit dabei. Und genauso lange sprechen wir schon darüber, beim ADAC ein Schräglagentraining zu buchen. Dieses Frühjahr hat es dann endlich gepasst. Stefan und ich haben rechtzeitig den Tag geblockt und den Kurs gebucht. KP konnte leider nicht mitkommen.

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Vergangenen Mittwoch haben wir uns auf den Weg nach Schlüsselfeld gemacht. Dort ist eines der modernsten Fahrsicherheitszentren vom ADAC und es liegt auch noch in der Nähe von Nürnberg. Ein wenig aufgeregt war ich schon, wusste ich doch nur in groben Ansätzen, was auf mich zukommt. Und im Unterschied zu einem Training für PKWs, kann beim Motorrad schon der eine oder andere Umfaller vorkommen. Ich habe mir weniger Sorgen um mich, als um meine grüne Maschine gemacht. Deshalb haben wir vor Ort auch nochmal darüber gesprochen, für diesen Tag eine Vollkasko abzuschließen. Die 22 Euro dafür wären nicht das Problem gewesen, aber die 1000 Euro Selbstbeteiligung haben mich dann davon abgehalten. Es hiess also, vorsichtig zu sein und seine Grenzen genau einzuschätzen.

Mit 10 Teilnehmern war der Kurs überschaubar, aber bei manchen Übungen waren es doch zu viele. Da wurde nur in 5er Gruppen gefahren und die anderen mussten dann immer abseits der Strecke warten. Nach einer kurzen Theorie-Einführung haben wir mit einer kleinen Aufwärmübung begonnen und sind im Oval gefahren. Dabei erinnerte uns der Trainer darauf zu achten, wie wir in die Kurven fahren, wie unsere Körperhaltung ist und wo wir hinschauen. Natürlich hatte jeder so seine eingespielte Routine, wir waren alle keine Anfänger, und trotzdem konnte der Trainer uns noch gute Tipps geben.

Nach dieser ersten Runde ging es auf einen Kreiskurs, allerdings nicht mit der eigenen Maschine, sondern mit einem Moped (in Franken sagt man so zu großen Motorrädern), welches an beiden Seiten “Stützräder” hatte, die in der Luft hingen. Damit war es möglich, sich soweit in Schräglage zu begeben, wie mancher sich zu vor nicht getraut hat. Das allerdings ohne einen Sturz zu riskieren. Die Stützräder verhinderten ein Umfallen.

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Nachdem wir mit diesem Moped ein paar Runden gedreht haben, hiess es, das mit der eigenen Maschine zu machen. Ich muss sagen, es lief gut, ich habe mich immer weiter rangetastet und bin jede Rund etwas tiefer gegangen. Ganz bis zum Schleifen der Fußrasten habe ich es nicht geschaft, aber das war auch nicht mein Ziel. Anschließend ging es noch einmal auf die Übungsmaschine, diesmal aber bei nasser Fahrbahn. Und auch da konnten wir uns vorsichtig an den so gefährlichen Untergrund tasten, ohne eine große Gefahr einzugehen.

Eine kleine Mittagspause zur Stärkung und zum Kräfte sammeln später ging es dann an das Üben einer Vollbremsung, um anschließend das Bremsen im Kreis zu üben, natürlich immer schön in Schräglage. Abgerundet wurde das Training mit ein paar Runden im Oval vom Morgen und dem Handlingsparkour und siehe da, die Kurven wurden schon sportlicher gefahren.

Das Ergebnis und gesetztes Ziel an diesem Tag ist auf dem letzten Bild zu sehen. Die Angsttreifen sind weniger geworden. Noch nicht ganz verschwunden, aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Jetzt heißt es, das gelernte in der freien Wildbahn anzuwenden. Der Tag und das Training haben sich gelohnt, ich kann es nur jedem empfehlen, der ein wenig mehr aus seinem Fahrstil herausholen möchte.

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→ 4 KommentareTags: Allgemein · Motorrad

Updateservice über 350 km

15. Januar 2013 · Keine Kommentare

Wer kennt das nicht? Da wohnt man einige Kilometer vom Elternhaus entfernt und muss versuchen, den Computer, der von den Eltern benutzt wird, in Schuss zu halten. In meinem Fall beträgt die Entfernung zwischen mir und dem Computer mehr als 350 km. Also hieß es immer wenn ich zu Besuch war, auch den Computer anschauen und evtl. fällige Updates der Anwendungen einspielen. Oder ich habe mich per Remote-Kontrolle auf den Rechner geschaltet und dann die Updates ausgeführt. Das hat allerdings den Nachteil, dass an beiden Rechnern jemand sitzen muss, um bei fälligen Neustarts des Computers die Remote-Verbindung wieder herstellen zu können.

Das Windows-Betriebssystem kann seit XP so eingestellt werden, dass es Updates selbständig aus dem Internet holt und auch gleich einspielt. Aber was ist mit den Treibern und Anwendungen, die auf so einem System installiert sind? Auch dafür gibt es immer wieder Updates, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Da ich aber nicht sehr oft Vorort sein kann, habe ich nach einer Lösung gesucht, die mir dabei helfen kann.

Gefunden habe ich sie in “simplesafe” von simpletec. Mit simplesafe kann man nicht nur versehentlich gelöschte Dateien wieder herstellen, sondern auch automatische Anwendungs- und Treiberupdates durchführen. Die Software “simplesafe” kann auf bis zu 3 PCs installiert und dann verwendet werden.

Neben “simplesafe” bietet die Firma noch die Pakete “simplefast” und “simpleclean” an. Diese werde ich bei nächster Gelegenheit ebenfalls auf ihre Tauglichkeit testen.

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Der frühe Vogel…

11. Januar 2013 · 2 Kommentare

Es hat auch seine Vorteile, wenn man nicht ausschläft und stattdessen lieber bei -1 Grad die Laufsachen anzieht, um ein wenig Joggen zu gehen. Dann bekommt man den ersten Sonnenaufgang im neuen Jahr live mit.

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Das es der Erste war lag nicht daran, dass ich sonst ausgeschlafen habe, sondern hier seit Tagen nur einheitsgrau zu sehen ist. :-(

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Foursquare findet Standort nicht mehr

16. Dezember 2012 · Keine Kommentare

Ich nutze Foursquare ganz gerne. Zum einen, um zu schauen, was meine Freunde so treiben und zum anderen bekomme ich dann gute Tipps in meiner Nähe, die ich mir anschauen kann. In anderen Städten hat es auch so seine Vorteile, da man dort die Bewertungen von anderen Foursquare-Benutzern lesen kann.

Nun hatte ich seit ein paar Tagen das Problem, dass Foursquare auf meinem Handy meinen Standort nicht mehr zuordnen konnte. Die App meinte ständig, ich sei im Stadtgebiet von Hannover unterwegs. Weder das aktivieren von GPS noch ein eigener Standortwechsel halfen. Natürlich fand ich im Bewertungssystem von Google Play Benutzer, die das Gleiche wie ich erlebten. Eine Lösung dafür fand sich aber nicht.

Mein HTC One S nutzt die Sense Oberfläche und direkt auf dem ersten Schirm habe ich die Wetterangabe für meinen aktuellen Standort. Und eher so nebenbei merkte ich, dass dort nicht mehr Nürnberg, sondern “Aktueller Standort” geschrieben stand. Das passte zu dem, dass Foursquare meinen eigenen Standort ebenfalls nicht zuordnen konnte. Nachdem ich keine Einstellung dafür gefunden habe, dachte ich an die gute alte Zeit, und was ein Neustart von Computern manchmal für Wunder bewirkt hat. Gesagt, getan, das Handy war nach wenigen Sekunden wieder einsatzbereit und zeigte mir sofort den richtigen Standort an. Ebenso Foursquare, welches mich nun wieder richtig zuordnet.

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Mobil sein im Ausland

28. November 2012 · Keine Kommentare

Die Snowboardsaison geht wieder los. Und damit verbunden auch wieder kurze, aber häufige Aufenthalte in Österreich.

Eigentlich bin ich jemand, er auch mal gut ohne Internet zurecht kommt. So ein paar Tage offline zu sein, fördert die Erhohlung ungemein. Und auf der Piste selber stört der ständige Blick aufs Handy und ins Internet nur. Nun ist es aber so, dass ich mein Handy auch als Navi im Auto einsetze und wer schon einmal selber mit dem Auto nach Österreich gefahren ist und dort eine Adresse in Stil “Haus Sonnenschein, Ortschaft 1″ gesucht hat, weiß, wie gut da eine aktuelle online Navi-Lösung ist.

Neben dem Zugriffs aufs Navi, wo eine Internetverbindung nötig ist, nutze ich seit einiger Zeit auch sehr gerne die Handy-App “Runtastic“. Damit kann ich meine zurückgelegte Strecke (sei es mit dem Snowboard, dem Fahrrad, oder beim Joggen) per GPS aufzeichnen, nebenbei Fotos von der Strecke machen und das Ganze am Ende ins Internet hochladen, um es dort meinen Freunden zu zeigen. Auch während der Nutzung ist es möglich, Feedback von Freunden zu bekommen und dafür ist dann eine dauerhafte Internetverbindung nötig.

Ich habe mich also auf die Suche gemacht, um nach einer günstigen Möglichkeit zu suchen. Günstig alleine war aber nicht genug. Es sollte auch ein Tarif sein, der keine lange Laufzeit hat. Und da bin ich bei blau.de gelandet. Dort habe ich innerhalb von Deutschland günstige Verbindungsendgelte und kann, wenn ich mich ins Ausland bewege, eine Internetflat für 7 Tage dazubuchen. Die muss ich nicht selber kündigen und habe somit keine extra Kosten, wenn ich mal ein paar Wochen nicht ins Ausland fahre.

Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Leistung. Man bekommt, wofür man bezahlt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Die Soundquelle wurde modernisiert

27. November 2012 · Keine Kommentare

Im letzten Jahr habe ich mich für ein kleines “Haustier” entschieden, welches mir meine Musik vom iPod in der Wohnung abspielen sollte. Ich kann nichts schlechtes gegen das kleine Schwein sagen, es hat immer gut funktioniert.

Vor ein paar Tagen allerdings habe ich auf einer Schnäppchen Plattform ein Angebot von Onkyo entdeckt. Es handelt sich um ein sogenanntes WLAN-Musik-System ABX-N300. Über die Schnäppchenseite habe ich das Gerät für weniger als den Neupreis bekommen und musste einfach zuschlagen. Der große Vorteil gegenüber meiner bisherigen Lösung ist die Kopplung mit dem Internet/Heimnetz per LAN-Kabel oder kabellos per WLAN.

Somit kann ich nicht nur die Musik vom iPod abspielen lassen, sondern, noch viel bequemer, direkt vom Musikserver, der hier bei mir steht. Das ganze funktioniert über die Freigaben am Server oder per AirPlay. Durch AirPlay habe ich die Möglichkeit, vom iTunes auf dem Rechner die Musik direkt zum Musik-Spieler zu schicken. Und wenn ich ganz faul bin, steuere ich das iTunes und damit den Musik-Spieler vom Sofa oder der Küche aus mit meinem Handy und der App “iRemote free“.

Der Klang der Onkyo-Lösung ist gut, leider sind die Bässe nicht so kraftvoll wie das kleine Schwein. Aber zur Not kann ich den Musik-Spieler an meine große Anlage stöpseln und dort den Verstärker samt Boxen nutzen. Ein anderer Nachteil ist das Display. Es lässt sich gut ablesen, wenn man vor dem Gerät steht. Denn es ist an der Oberseite angebracht und somit nicht zu sehen, wenn man z.B. auf der Couch liegt. Dieses Manko mache ich aber mit der Android App wieder weg, denn diese zeigt mir den aktuellen Titel an.

Nach einer Lösung, meine Musik vom Server in der Wohnung abzuspielen, habe ich schon lange gesucht. Bisher musste ich diese dazu auf den iPod kopieren, was sich nun erübrigt hat. Und wenn ich meine eigene Musik nicht mehr hören möchte, nutze ich den ABX-N300 um mir verschiedene Radiosender aus dem Internet zu streamen.

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Die Snowboardsaison wurde eröffnet

25. November 2012 · 2 Kommentare

Die Zeit zum Fahrrad- oder Motorradfahren ist ja nun vorüber. Was liegt da näher, als das Snowboard rauszukramen, die Kanten zu schleifen und in die Berge zu fahren. Vergangenes Wochenende war es soweit. Durch zwei gute Freunde, die die Reiseanmeldung bei einem lokalen Sportgeschäft übernommen haben, hatte ich die Gelegenheit, für 2,5 Tage nach Sölden zu fahren.

Start der Reise war Freitag Nachmittag, deshalb kamen wir natürlich erst Samstag auf die Piste. Auf der Hinfahrt habe ich die Zeit im Bus genutzt und meinen Feedreader aufgeräumt. Da wurde ich auf eine Seite aufmerksam, die ich mir schon vor einiger Zeit als Favorit abgelegt hatte und nun endlich mal in Ruhe durchlesen konnte. Mit den Videos auf der Seite konnte ich mich schön auf das bevorstehende Wochenende einstimmen.

Wie ihr an den Bildern sehen können, hatten wir für den Saisonstart die besten Bedingungen. Die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite, es waren am Samstag keine und am Sonntag nur vereinzelte Wolken zu sehen. Aber das Highlight waren die Firmen Nitro und Flow, die jeweils mit einem eigenen Stand vertreten waren. Dort konnte man sich, so oft man wollte, die neuesten Snowboards und Bindungen ausleihen und testen. Natürlich kostenlos und wenn man wollte, den ganzen Tag.

Am ersten Tag bin ich die ganze Zeit mit dem Nitro Cinema herumgefahren, was sich wirklich gut anfühlte. Ich muss dazu sagen, dass mein eigenes Brett ca. 10 Jahre alt ist. Somit kamen die Testbretter wie gelegen. Für den zweiten Tag hatte ich mir vorgenommen, noch andere Modelle zu testen, kam aber weniger gut zurecht, sodass ich nach 2 erfolglosen Versuchen (ich bin nicht so sicher drauf gestanden, wie am Tag zuvor) wieder zum Cinema Board von Nitro gewechselt bin. Das könnte auch mein neues Board werden, sollte ich diese Saison noch zuschlagen.

Bevor es jetzt zu den Fotos geht, muss ich noch gestehen, dass diese von meinem guten Freund Stefan gemacht wurden. Ich selber hatte nur die Handy-Knippse dabei und bin lieber den Berg runtergefahren, als dass ich ständig wegen Fotos angehalten hätte. Allerdings sind sie so schön geworden, dass ich sie hier verlinken möchte.

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Berliner Spreepark

1. November 2012 · Keine Kommentare

Oder wie meine Generation sagen würde “Plänterwald“. Es handelt sich um einen stillgelegten Freizeitpark mitten in Berlin. Das schöne Wetter an meinem letzten Besuch der Hauptstadt bot sich regelrecht an, diese Kindheitserinnerung zu besuchen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe mich nur an den Weg zum Eingang erinnern können. Auf dem Gelände war nichts, was mir irgendwie bekannt vorkam. Das lag zum einen daran, dass mein letzter Besuch schon mehr als 20 Jahre zurück liegt und zum anderen, dass die jetzigen Besitzer Anfang der 1990er Jahre viel in dem Park verändert haben. Und trotzdem war es eine Reise zurück in die Vergangenheit. Wen die Geschichte des Parks interessiert, dem sei die sehr gut gemachte Webseite zum Berliner Spreepark empfohlen.

Schon vor einigen Monaten habe ich hier im Blog auf den Dokumentarfilm über die jetzigen Besitzer und deren Geschichte um den Park hingewiesen. Wer den Park noch aus seiner Kindheit kennt, oder ihn später einmal besucht hat, dem kann ich auch diesen Film empfehlen.

Man kann nicht einfach über das Gelände laufen und sich alles anschauen. Der Park ist immer noch in Privatbesitz der Familie Witte. Zum Glück für Neugierige und um die laufenden Kosten decken zu können, bietet diese Führungen an. Diese sind zwar mit 15 Euro pro Person nicht gerade billig, aber was man an Informationen zu hören und Eindrücken zu sehen bekommt, ist sein Geld wert. Wir hatten das Glück, dass an diesem Tag der, so habe ich gehört, sehr gute Spreepark-Führer, Urlaub hatte und somit eine Tochter der Eigentümerfamilie die Führung übernommen hat. Somit bekamen wir die Informationen aus erster Hand. Zwischen den Details zur Geschichte und weshalb es so gekommen ist, wie es kam, hörte man immer wieder heraus, dass sie trotzdem alle weiterkämpfen und die Hoffnung auf eine Wiedereröffnung noch nicht aufgegeben haben.

Sie hat sich wirklich Zeit genommen und alle Fragen ausführlich beantwortet. An der Achterbahn hatten wir sogar die Möglichkeit, in die alten Wagen zu steigen und zumindest ein klein wenig das alte Gefühl wieder hochkommen zu lassen. Das Highlight war allerdings das Riesenrad. Es ist zwar alt und hält natürlich keiner technischen Abnahme stand, aber wir durften, nach vorheriger Belehrung, ganz nah ans Rad und unser Glück versuchen, es in Bewegung zu setzen. Mit 4 starken Männern gelang es uns auch.

Der Plänterwald/Spreepark ist wie ein großer Kinderspielplatz. Und somit dauerte die Führung fast 3, statt der angekündigten 2 Stunden. Nun viel Spaß mit den Fotos.

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Gärten der Welt

1. November 2012 · Keine Kommentare

Vor zwei Wochen war es wieder einmal so weit. Ich besuchte meine Freunde in Berlin. Da so ein Wochenende immer sehr knapp ist, wird keine Zeit vertrödelt, sondern nach einem vorher überlegten Programm vorgegangen. Meine Freunde suchen sich immer etwas ganz besonderes aus und die Hauptstadt bietet zum Glück das ganze Jahr über Veranstaltungen oder Ereignisse die man besuchen kann.

So war es auch diesmal und dazu kam noch der plötzlich daherkommende Spätsommer, der mir den Besuch in Berlin mit Temperaturen über 20 Grad noch etwas angenehmer gestaltete. Am 1. Tag meines Besuchs ging es in die “Gärten der Welt“. Bei den “Gärten der Welt” handelt es sich um den Erholungspark Marzahn, der sich über 21 Hektar erstreckt. Wie der Name schon angkündigt, kann man verschiedene große und kleine Gartenanlagen durchlaufen, die nach den entsprechenden Merkmalen der jeweiligen Region aufgebaut sind. So gibt es z.B. einen chinesischen, japanischen, balinesischen oder koreanischen Garten. Ein Labyrinth und ein Irrgarten fehlen natürlich auch nicht.

Es war sehr angenehm und beruhigend durch die Anlage zu spazieren und die verschiedenen Eindrücke, Pflanzen, Bauten auf sich wirken zu lassen. Vielleicht können die nun folgenden Bilder einen kleinen Eindruck weitergeben.

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Lindenhof Erlebnishof

29. Juli 2012 · 2 Kommentare

Vor ein paar Tagen wurde ich abermals als “Babysitter” für Lotte und Linus eingespannt. Da für denselben Nachmittag ein Kindergartenfest geplant war, bin ich mit den Beiden natürlich dorthin.

Zuerst waren alle Kinder, die Eltern und die Babysitter (ich war der Einzige) auf einem Spiel- und Sportplatz am rumtoben. Was ich nicht wusste, dass ein Besuch auf dem “Lindenhof” im Nachbarort Hammerbach geplant war. Nach einem kleinen Spaziergang bei schönstem Sommerwetter erwartete und ein riesen großes Kinder-Spiel-und-Spaß-Paradies. Der “Lindenhof” ist eine Mischung aus Bauernhof, Kinderspiel- und Abenteuerplatz und Biergarten.

Es war natürlichklar, dass Lotte auf einem Pony reiten wollte. Also besorgte ich gleich ein Ticket an der Kasse beim bezahlen des Eintrittspreises mit. Da wir eine große Gruppe waren, gab es einen geringen Rabatt. Ich hatte Lotte noch gar nicht auf ihr Pony gesetzt, da vermisste ich schon Linus. Eine der Erzieherinnen verriet mit dann, dass er ein paar Meter weiter hinten bei den Spielzeugtraktoren war. Da wusste ich, dass er da gut aufgehoben ist. Männer und Autos eben…

Nachdem ich das Pony mit Lotte einmal um den Hof geführt habe, gingen wir daran, die anderen Tieren kennenzulernen. Wir konnten Ziegen füttern, den Schweinen zusehen, wie sie sich im Dreck wälzten, große Pferde streicheln, es gab ein großes Aquarium mit Zierfischen, Hasen, Meerschweinchen, Lamas und Strauße.

Zwischen den Bereichen für die Tiere gab es dann verschiedene Attraktionen für die Kinder. Es gab ein Labyrinth, einen Indianerspielplatz, ein kleines Fußballfeld, ein großes Trampolin und eine Kettcarbahn. Diese hat die Kinder natürlich am längsten in ihren Bann gezogen. Die Strecke war sehr lang und mit Pfützen und kleinen Hügeln war entsprechend Abwechslung garantiert.

Das Wetter hat gehalten und ich habe den beiden Kleinen versprochen, bald wieder hinzufahren. Ich kann nur jedem  der Kinder hat empfehlen, dem “Lindenhof” einen Besuch abzustatten.

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